HOOPERS AGILITY

 

 

...ist oft auch unter dem Namen NADAC bekannt.

 

Die neue Trendsportart wurde in den USA entwickelt. NADAC ist die Abkürzung für North American Dog Agility Council und ist eine Agility-Organisation, die aus dem klassischen Agility das Hoopers Agility entwickelt hat. NADAC ist also in den USA lediglich die Bezeichnung für den Verband, auch wenn die Sportart unter diesem Namen oft in Deutschland bekannt ist.

 

 

Als Hoops werden Reifen oder Halbbögen mit einer festen Halterung bezeichnet, die in Form eines Parcours aufgebaut werden und vom Hund durchlaufen werden. Agility bedeutet übersetzt Beweglichkeit. Die richtige Bezeichnung für diese Sportart ist also Hoopers Agility.

 

 

Dieser Sport eignet sich für Menschen, die z.B. aus gesundheitlichen Gründen nicht neben ihrem Hund herlaufen können oder wollen und auch für Hunde, die nicht mehr springen können oder sollen. Die Sportart ist also auch für große, schwere und ältere Hunde gut  geeignet, sofern der erwachsene Hund gesund und bewegungsfreudig ist. Der Hund wird im Parcours oft sehr schnell und die Belastung bei Richtungswechseln sollte nicht unterschätzt werden. Deshalb ist dieser Ausdauersport für stark übergewichtige und kranke Hunde nicht geeignet.

 

 

Der Hund wird aus einem ca. 2x2m großen abgesteckten Führbereich des Hundeführers mittels Körpersprache, Hör- und Sichtzeichen durch den Parcours geführt. Wie auch im klassischen Agility wird im Parcours ohne Leine gearbeitet. Die Leine sollte nicht in der Hand gehalten werden, da der HF sonst undeutlich in seiner Körpersprache wird. Außerdem wird der Hund mal rechts, mal links vom HF geführt.

 

Der Parcours muss in einer vorgegebenen Reihenfolge durchlaufen werden und besteht vor allem aus Hoops (Bögen) kombiniert mit z.B. Tunnel, Tonne und Zaun/Gate, aber alles ohne Sprünge. Der Parcours wird im allgemeinen großzügig gestellt, so dass ein Hund der die Richtungswechsel beherrscht, gut aus der Distanz geführt werden kann. Somit bietet Hoopers Agility dem Halter eine interessante und spannende Möglichkeit der körperlichen und geistigen Auslastung seines Hundes.

 

Bisher ist das Hoopers-Agility „just for fun“. Es gibt noch keine festen Regeln, wie der Hund durch den Parcours gelenkt werden soll u.v.m. Es ist aber absehbar, dass es auch in Deutschland ebenso wie in den USA in naher Zukunft ein Reglement geben wird und damit auch irgendwann Wettkämpfe und Turniere veranstaltet werden.

 

 

Voraussetzung zur Teilnahme am Hoopers Training ist der erfolgreiche Abschluss des Basiskurses und ein guter Grundgehorsam des Hundes, da der Sport teilweise in der Gruppe und die einzelnen Übungen / Parcours immer ohne Leine stattfinden.

 

 

Ansprechpartnerin:

 

Andrea Hoffarth Tel. 07154/22789